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Die Vielfalt der Europäischen Union spiegelt sich im Europäischen Parlament wider: 732 Abgeordnete aus 25 Ländern arbeiten an der Gestaltung des gemeinsamen Hauses Europa; sie vertreten die 457 Millionen Bürgerinnen und Bürger der Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Seit der Europawahl am 13. Juni 2004 ist die SPD mit 23 Abgeordneten vertreten. Zwei von ihnen kommen aus Bayern: Wolfgang Kreissl-Dörfler und Lissy Gröner.
Die Mitglieder der Sozialdemokratischen Fraktion im Europaparlament (SPE) haben sich unter ihrem Vorsitzenden Martin Schulz hohe Ziele gesetzt: die ständige Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in der ganzen EU, besserer Schutz und mehr Chancen für alle Bürgerinnen und Bürger, europaweiter Schutz unserer Umwelt, Partnerschaften eingehen, um Arbeitsplätze und Wachstum in einer erfolgreichen Wirtschaft zu sichern uvm.
Die Unterschiede zwischen den Staaten sind als wertvolles Gut anzusehen. Josep Borrell Fontelles, Präsident des Europäischen Parlaments: "Es kommt auf uns selbst an, dass wir das, was uns unterscheidet, in ein Ganzes einbringen, um den Zusammenhalt in der Europäischen Union zu stärken und der Union einen Sinn zu geben, damit alle Bürger nicht nur auf die Zugehörigkeit zu ihrer Nation, sondern auch auf die zu Europa stolz sein können.
In seiner Alltagsarbeit ist dieses Parlament bemüht, gemeinsam mit dem Rat der Europäischen Union, der die 25 Regierungen vertritt, geltendes Recht auf den Gebieten zu schaffen, die Ihren Alltag unmittelbar berühren, soweit sie in den Zuständigkeitsbereich der Europäischen Union fallen: Schutz der Umwelt und der Verbraucher, Verbesserung der Arbeitsbedingungen, Schutz der Rechte des Kindes – gerade was das Internet angeht –, Förderung der konkreten Gleichstellung der Geschlechter, Verbesserung des Zugangs zu Kenntnissen über neue Technologien und anderes mehr.
In einer Welt, die sich von Grund auf verändert, wird die Europäische Union mehr denn je gebraucht. Vom Sinn der politischen Union bin ich voll und ganz überzeugt. Auf sie können wir angesichts der Globalisierung nicht verzichten."
Für jede Bürgerin und jeden Bürger auch in Bayern reicht die Arbeit des Europaparlaments bis ins persönliche Lebensumfeld hinein. Die SPE-Fraktion setzt sich unter anderem ein für Nahrungsmittelsicherheit und eine in sich stimmigere Nahrungsmittel- und Agrarpolitik, für einen Binnenmarkt, zu dem jeder Zugang hat, für mehr Sicherheit in der Welt durch gemeinsames Handeln gegen das internationale Verbrechen und gegen Diskriminierung in der EU. |